1. Frage: EVZ FAN CLUB Zug
Du hast deine erste Saison als Sportchef hinter dir, war der Start schwierig für dich?

Jakub Horak
Der Start im Juni war sehr gut. Mein Vorgänger Patrick Lengwiler hatte sämtliche Vorbereitungen getroffen, so dass ich gleich loslegen konnte. Trotz 17 Jahre Erfahrung als Profi-Spieler musste ich einiges Neues kennenlernen und die Saison aus einer neuen Perspektive erleben. Ich konnte sehr viel neue Erfahrungen sammeln und vieles dazu lernen.

2. Frage: EVZ FAN CLUB Zug
Die neue Mannschaft steht, bist du zufrieden mit den getätigten neu Verpflichtungen oder hast du mehr erwartet?

Jakub Horak
Ich bin sehr zufrieden. Im Sturm gab es wenige Veränderungen: Mit Alessio haben wir noch mehr Tempo bekommen und mit Rob Schremp die gewünschte Centerposition besetzen können. In der Verteidigung gab es paar Wechsel: Mit Santeri kommt ein junges Verteidigungstalent, dass sich in den nächsten Jahren noch weiter entwickeln wird. Simon Lüthi ist ein erfahrener NLA-Verteidiger, der uns sowohl defensiv als auch offensiv verstärken kann. Tim Ramholt ist als Nationalmannschafts-verteidiger ein Leader und Andrew Hutchinson bringt den erwünschten Offensivdrang. Auf der Goalieposition ist Brian Boucher die gewünschte Konstante mit grosser Erfahrung. Ich freue mich enorm und bin gespannt, wie sich die Mannschaft entwickeln wird!

3. Frage: EVZ FAN CLUB Zug

Ist es als Sportchef heutzutage noch möglich, eine Mannschaft aufzubauen, wenn die besten Spieler auf die man gesetzt hat, immer in die NHL abwandern?

Jakub Horak

Das ist nun mal die Kehrseite der guten Junioren-Arbeit in der Schweiz und des Erfolges der CH-Nationalmannschaft. Wir können dies eigentlich nur mit einem breiten Kader und kontinuierlicher Förderung und Einbau der Junioren kompensieren.

4. Frage: EVZ FAN CLUB
Zug Warum hört man in der jetzigen Zeit öfters, dass heute gewisse Spielerverträge vor dem Ende aufgelöst werden und diese dann den Club verlassen? Gab es das in deiner Spielerkarriere auch schon?

Jakub Horak
Verträge sind immer noch da, um eingehalten zu werden. Das Eishockey-Business ist aber schnelllebiger geworden. Wenn es für beide Parteien keinen Sinn mehr macht, wird offen darüber geredet und nach einer Lösung gesucht. Dies werden aber immer Einzelfälle bleiben, denn eine Mannschaft braucht auch Zeit und Konstanz, um sich zu entwickeln und besser zu werden.

Herzlichen Dank «für dein Interview»
Melanie Alexandre

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